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Die Insel Ummanz
Die Landschaft
Eingehüllt durch die
Boddengewässern der
Insel Rügen,
besteht die sich kaum mehr als drei Meter erhebenden Insel Ummanz
größtenteils aus Weiden, Wiesen und Äckern. Eine von
Fischerei und
Landwirtschaft geprägte ursprüngliche Landschaft zieht jeden Besucher in
ihren Bann und lässt behagliche Blicke, weit ab der ausgetretenen
Touristenpfade, in die einzigartige Inselwelt schweifen.
 

Unberührtheit der Natur
Im Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft gelegen,
überrascht Rügens kleine
Schwesterinsel mit einer ausgelassenen
Ruhe und Stille. Idyllisch gelegene Fischerdörfer, eine sich
stetig wandelnde Natur, freundliche Menschen und eine
jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft gibt einem jedem die
Möglichkeit und das Gefühl dem Himmel, dem Wind und dem Meer ein
Stück näher zu sein. Umgeben von vielen weiteren kleinen Inseln
wie Liebes, Urkevitz, Wührens, Mährens,
Heuwiese und der Halbinsel Lieschow ist es möglich auf
Ummanz
ungestört Reiher, Gänse, Kormorane und sogar Adler zu
beobachten.
Im Frühjahr und im Herbst durchbricht ein angenehmer Schrei von
Gänsen,
Kranichen und anderen Zugvögeln die Stille des
auch als Kranichrastplatz
von europäischen Rang bekannten Inselreiches.
Entdecken Sie
die Insel Ummanz und ihre kleinen Nachbarinseln zu jeder Jahreszeit.

Die Insel Ummanz liegt westlich
vorgelagert vor Rügen und gehört wie dieses zum Land Mecklenburg-Vorpommern.
Ummanz ist rund 20 Quadratkilometer groß, gab der Gemeinde, einer der
flächenmäßig größten auf Rügen, den Namen, und liegt im Nationalpark
Vorpommersche Boddenlandschaft.

Die Insel
Ummanz hat eine eigene interessante
Geschichte, die bis in die Slawenzeit zurückreicht. Sie wurde über
Jahrhunderte besonders geprägt durch die Zugehörigkeit zur Hansestadt
Stralsund. Von dort kam auch der
Antwerpener Schnitzaltar
nach Waase, der
vorher in der Stralsunder Nikolaikirche stand. Er hatte den Hanseaten nicht
mehr gefallen und deshalb verkauften sie ihn für wenig Geld nach Ummanz. Als
sie diesen Fehler erkannten, prozessierten sie lange um Rückgabe, jedoch
ohne Erfolg.
Bis zur Fertigstellung der ersten hölzernen
Klappbrücke im Jahre 1901 konnte man die Insel nur mit einer Fähre
erreichen. Das erste elektrische Licht brannte erst im Jahre 1953 auf der
Insel. In früheren Jahrhunderten hatte Ummanz mehrmals mit Hochwasserfluten
zu kämpfen. Zuletzt 1904 und 1913. Bei diesen Sturmfluten wurden jeweils
zwei Drittel der Insel überflutet.
St. Marienkirche Waase/Ummanz (ev.)
Die 1291 durch
Zisterzienser Mönche geschaffene Kapelle erhielt 1440 ihre heutige Gestalt
einer Backsteinkirche.
Das
Vorhandensein einer Kirche ist durch die Einrichtung einer selbständigen
Pfarrstelle im Jahre 1322 zur "ecclesia Omanz", die als Filiale von Gingst
bereits vor dieser Zeit existierte, belegt. Seit 1341 ist sie dem
Heilig-Geist-Spital in Stralsund unterstellt. Vom jetzigen Gebäude
entstanden Chor, Schiffsostwand und Sakristei nach der Mitte des 15. Jh.,
die Schiffswestwand als letztes Mauerteil um 1500. Chor und Schiffswestwand
bestehen aus Backsteinmauerwerk, während die Längswände des Schiffes aus
Eichenfachwerk mit Backsteinfüllungen gefertigt sind. Malereien aus der Zeit
um 1470 wurden an den Wänden und am Triumphbogen freigelegt. Das Langhaus im
Fachwerkstil wurde erst im 16./17. Jh. errichtet und im 18. Jh. entstand der
Choranbau.
Äußerst kostbar sind
die Ausstattungsstücke dieser äußerlich unscheinbaren Dorfkirche. Einen
besonderen Blickfang stellt der gotische Schnitzaltar aus Eichenholz mit
bemalten Klappflügeln dar. Dieser Altar aus dem Jahre 1520, welcher
wahrscheinlich für eine englische Kirche gearbeitet wurde, zeigt Szenen aus
dem Leben Thomas Beckets, des Lordkanzlers von Heinrich dem II. Später wurde
der Altar von Stralsunder Kaufleuten für die dortige Nikolaikirche erworben.
1708 wurde er nach Ummanz verschenkt bzw. für wenig Geld verkauft, weil die
Stralsunder keinen Gefallen mehr dran fanden. Heute hätten sie ihn gern
wieder zurück.
Aus der Zeit um 1500
stammt auch das spätgotische Kruzifix. Von den drei Kronleuchtern wurde der
bedeutendste (Mitte des 15. Jh.) aus der Stralsunder Neuen Ratsstube 1708 in
diese Kirche versetzt. Die Kanzel aus dem Jahr 1572 ist durch typische
Renaissanceelemente gekennzeichnet. Sie wurde vermutlich aus einer anderen
Kirche hierher verbracht. Hervorzuheben ist weiterhin der im 15. Jh.
entstandene Sakramentsschrein an der Ostwand neben dem Schnitzaltar.
Freesenort

Rügen verfügt
nur über sehr wenige größere Siedlungen, prägend sind vielmehr vielfältige
kleine Dorfstrukturen. Aus der Slawenzeit vor 1200, deutsche Hagendörfer aus
dem 13. Jahrhundert, die zahlreichen Gutsdörfer oder im Zuge der Aufhebung
der Leibeigenschaft entstandene Kolonistendörfer sind nur einige Beispiele
ländlicher Siedlungsformen. Mancherorts ist noch heute die ursprüngliche
Siedlungsform, verbunden mit den dazugehörigen historischen Bauten fast
unverändert vorzufinden, woraus sich für den Besucher leicht eine Reise in
die Vergangenheit ergeben kann.
Freesenort
findet 1319 erstmalige Erwähnung unter „Vresenort“. Im 16. und 17.
Jahrhundert sind Bauernhöfe erwähnt. Typisch für Freesenort ist das noch
heute existierende Hallenhaus vom Zuckerhutstil, die so genannte
„Hasenburg“. -
Weitere Querflurhäuser aus dem 19.
Jahrhundert sind ebenfalls noch vorzufinden.
Gegenwärtig stehen in Freesenort vier Fischer- und Bauernhäuser unter
Denkmalschutz. Südlich von Freesenort befindet sich die
Insel Heuwiese, eine sehr bedeutenden Brutkolonie für
Seevögel.
Der Möwenstein" - Geschützte
Findlinge auf der Insel Rügen
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Geotop: |
Größe |
Umfang |
Volumen |
Petrographie |
Herkunft |
Alter |
Lage: |
| G2 91 |
ca.
5,0x3,2x1,4m |
ca.15,0
m |
ca.
13,5m³ |
Syenogranit |
Hammer-Granit von Bornholm |
ca.1400
Mio.Jahre |
54°29'07,80''N |
13°12'40,15'' E |
Der
Möwenstein befindet sich im Westteil der Insel Rügen und ist
auch der einzige nennenswerte Findling in diesem Bereich.
Die meisten Findlinge liegen im Nordosten und Südosten der
Insel Rügen. Im Vogelschutzgebiet des Nationalparks
"Vorpommersche Boddenlandschaft", liegt dieser ursprünglich
von der Insel Bornholm stammende Granitbrocken auf
Rügens kleiner Schwesterinsel der Insel Ummanz.
Direkt am
Deich bei Tankow, unweit der Aussichtsplattform für die
Vogelbeobachtung, ist dieses aus mehreren Teile bestehend
Geschiebe nicht leicht zu finden. Auf der
Findlingsoberfläche sind einige Bohrlöcher angebracht, des
weiteren liegen größere Bruchstücke direkt neben dem Stein,
welcher auch einige Klüfte aufweist. Es ist anzunehmen, dass
versucht wurde Baumaterial durch Sprengung zu
gewinnen. Warum es nun dazu letztendlich nicht kam ist
unbekannt. Eine Frostverwitterung, wie z.B. durch das
Ausdehnen des gefrierenden Wasser während der Wintermonate
in den Bohrlöchern wird zukünftig die Verwitterung schneller
vorantreiben.

Surfen
und Kiten in Deutschlands größten Stehrevier
Im "Nationalpark
Vorpommernsche Boddenlandschaft" gelegen, findet man vor Suhrendorf und Haide das größte Stehrevier Deutschlands (siehe
SURF 3/99) zwischen der Insel Ummanz und Hiddensee.
Dieser Revier ist unter Surf- und
Kitefreunden weit bekannt und auf dem Ostseecamp Suhrendorf, hat
sich die Surf- u.Kiteschule des Teams: " Windsurfing Rügen
bzw. Kite Island Rügen"niedergelassen.
Diese Surfschule ist Mitglied im Verband
deutscher Windsurfing Schulen (VDWS). In welcher nur Lehrerinnen und Lehrer, die eine anspruchsvolle und
umfangreiche Ausbildung(VDWS) absolviert haben, unterrichten.
Es werden Kurse im Bereich Anfänger, Aufsteiger,
Fortgeschrittene und Kinder angeboten. Des weiteren kann man dort auch die
geeignete Ausrüstung ausleihen/mieten und in dem vor Ort befindlichen Shop, Ersatz-,
Zubehör- und Ausrüstungsteile jeglicher Art erwerben.
Kontakt: Windsurfing-Rügen, Ostseecamp
,18569 Suhrendorf
Tel.: 038305/82240 Fax.: 038305 /
53443
email: info(at)windsurfing-ruegen.de
(at) durch @ ersetzen

Reiten,
Reitsport u. Haflingerzucht - Insel Ummanz
Reitsport und Haflinger prägen schon seit
Jahrzehnten die Insel Ummanz und einen erheblichen Beitrag
leistete Herr Norbert Briesemeister ein Urgestein der Insel.
Schon weit vor der Wende baute er im ehemaligen Volkseigenen Gut
die nördlichste Haflingerzucht Deutschlands auf. In der
Wendezeit schien als gäbe es für die Ummanzer Haflinger keine
Zukunft mehr. Das Volkeigenen Gut wurde aufgelöst und ein
Pächter aus den alten Bundesländern übernahm dieses mit all sein
Betriebsbestandteilen, unter anderem auch die Haflingerzucht.
Heute ist die Gut Ummanz Wolfgang Jalas GmbH ein modernes
landwirtschaftliches Unternehmen. Die Haflingerzucht Ummanz
wurde ausgelagert und wird jetzt wieder unter der Regie von
Herrn Briesemeister geleitet. Durch die Umstrukturierung kann
natürlich nicht so eine große Anzahl von Pferden wie zu früheren
Zeiten gehalten werden und es wurden neue Produkte und Angebote
entwickelt. Unter Anderem wurde eine Produktlinie aus
Stutenmilch zusammen mit rügener Apotheken, Dermatologen, sowie
Anbietern aus dem Wellness- und Gesundheitsbereich kreiert.
Zusätzlich wurde das Angebot vielfältig ausgebaut. Es wird neben
den normalen Reitunterricht auch eine Ganztagsbetreuungen
angeboten. Hier kann man vieles im Umgang mit Pferden hautnah
erleben. Sie und Ihre Kinder sind bei Herrn Briesemeister und
seinem Team sehr gut aufgehoben. Neben stundenweisen und
ganztägigen Ausritten in die Ummanzer Natur bietet Ihnen die
Haflingerzucht Norbert Briesemeister Kremserfahrten für Familien
und Reisegruppen, Schlittenfahrten, Hochzeitskutschen, Miet und
Komparsenservice für Film und Fernsehen, sowie ein spezielle
Betreuung für Behinderte Menschen.

| Haflingerzucht
Ummanz |
| Norbert Briesemeister |
| Am Focker Strom 11 |
| 18569 Ummanz
|
| Tel.038305/8176 |
| Funk:01723015619 |
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